Am 1.4.2008 machten sich 4 Ortsgruppenmittglieder zu  einer Reise nach Mexiko auf. Abflug von Tegel mit Iberia nach Madrid. Nach 3 Stunden Aufenthalt flogen wir dann weiter mit der gleichen Fluggesellschaft nach Mexiko City. Nach 11 Stunden Flug landeten wir gegen 8:40 Uhr in Mexico City. Nach Übernahme des Autos ging es dann Stop and Go auf die Mex.57 Richtung Xichu. Unterwegs fanden wir Coryphantha erecta, Ferocactus latispinus, Echinocactus horizonthalonius, Mammillaria muehlenpfordtii . Weiter ging es ca.21 km von San Luis de la Paz auf der Gto 110 nach Xichu. In Xichu haben Turbinicarpus alonsoiwir wieder in unserem alten Hotel übernachtet Gleich früh ging es zum Strombocactus pulcherimus undStrombocactus pulcherimus Turbinicarpus alonsoi. Die Schlucht war sehr schwer begehbar aber  als Entschädigung fanden wir alles blühend vor  und die Kameras kamen nicht zum Stillstand. An diesem Tag war reichlich Sonne, herrliche Kakteenhügel mit blühenden Echinocereus penthalopus und die weiße  Mammillaria candida zu sehen. In Guadalcazar angekommen mieteten wir uns am Zocalo ein für die Nacht  Wir fanden im nahen Gelände Mammillaria mini candida, Thelocactus hexaedrophorus, rote Agave stricta, Ferocactus grandis, Echinocereus pentalophus, Mammillaria dumetorum und herrliche Astrophytum myriostigma. Am anderen Tag nach dem Frühstück Astrophytum myriosticma ging es Richtung Cerritos. Dort haben wir leider nichts gefunden. Auf der Rückfahrt ging in Zapala unser Auto kaputt, wir bekamen den 1. Gang nichtEchinocereus penthalopus mehr rein. Mit den 3. Gang fuhren wir zurück zum Hotel. Dort haben wir gleich mit dem Besitzer des Hotels verhandelt und dieser fuhr mit uns in eine Werkstatt. Wir bereiteten uns einen schönen Nachmittag mit Duschen und einen kühlen Cerveza, während unser Auto in der Werkstatt zur Reparatur war. Während wir ein wunderbares Frühstück am nächsten Morgen in unserem Hotel einnahmen, erfuhren wir zu unserer großen Überraschung, dass über  Nacht die Werkstatt hervorragendes geleistet hat und unser Auto wieder fahrtüchtig gemacht hat. SoMammillaria paulii  konnten wir gleich nach El Realejo zur Mammillaria paulii fahren. Die Pflanzen waren schwer zu finden , da sie auf einer Rasenfläche wuchsen und es zu dem noch Trockenzeit war. Anschliessend besichtigten wir die Grutas (Grotten ) und entdeckten dort auf einen Hügel Mammillaria candida, minni, die Pflanzen waren nicht grösser als ca. 3 cm ,weiter ging die Fahrt zu einer Microonda, wo wir Echinocereus pectinatus fanden , aber leider ohne Blüte, davor einige Ferocacteen mit Einzelblüten. Leider war die Zeit schon fortgeschritten und wir mussten zu unseren Hotel aufbrechen. Der Tag war verbunden mit einer grossen Hitze und wir waren froh im Hotel zu sein , wo uns ein kühles Cerveza und eine Dusche erwartete. Am nächsten Tag fuhren wir  zur Microonda Nunez zuEchinocereus pectinatus  Ariocarpus bravoanus, leider haben wir keine gefunden , aber dafür herrliche Echinocereus pectinatus, Echinocereus penthalopus und Echinocereus  polyacanthus mit Blüte. Am Standort von Ariocarpus hintonii hatten sich die Pflanzen weit ins Erdreich zurückgezogen, es hatte wahrscheinlich lange nicht geregnet .Thelocactus. hexaedrophorus war ohne Blüten, das ganze Land litt unter einer unvorstellbarer Dürre. Am Nachmittag machten wir uns auf zur Geisterstadt El Catorce. eine verlassene Silberminenstadt. Unterwegs neben der Pretscha fanden wir Echinocereus pectinatus, Ariocarpus furfuraceus, Mammillaria wohlschlageri. Die Geisterstadt lag nach einer stetig ansteigenden Fahrt und durch einen 3 km langen Tunnel schön gelegen am Berg. Nach einem Encephalocarpus strobiliformisStadtbummel  machten wir uns wieder auf dem Rückweg in unser Hotel. Am  nächsten Tag  gab es kein Frühstück, esGeisterstadt El Catorce ging gleich los in  Richtung Dr. Arroyo , doch den Abzweig fanden wir nicht.. Wir mussten einige km fahren um auf der Mex wenden zu können. Auf der Rückfahrt fanden wir dann den Abzweig nach Dr. Arroyo. Unterwegs hatten wir ganz plötzlich Nebel und auf der Gegenfahrbahn war ein Auto mit einem Esel zusammengestoßen. Wir fuhren weiter und an einem flachen Hügel wuchsen Encephalocarpus strobiliformisThelocactus bueckii  wunderschöne grosse Pflanzen. Bei der Weiterfahrt fanden wir im Schwemmland Mammillaria spec. Ganz zufällig trafen wir auch dort Kakteenfreunde aus Deutschland. Auf dem Schwemmland wuchsen Ariocarpus kotschoubeyanus, Thelocactus bueckii in Blüte, Thelocactus conothelos, Echinocereus penthalophus, Echinocereus parkeri, Echinocereus enneacanthus in Blüte. In Aramberri quartierten wir uns wieder im Hotel am Zocalo mit Schwimmingpool ein. Am Nachmittag fuhren wir zu den Wasserfällen. Es war beeindruckend bei der Dürre die im Land herrscht. Wir hatten uns alle auf eine große Trucha (Forelle ) gefreut, aber leider war die Gaststätte geschlossen. Am Abend wollten wir wieder bei einer älteren Frau, zu AbendRapicactus beguinii  essen, wo wir vor ein paar Jahren, Bratkartoffeln selbst gemacht hatten. Leider haben wir Sie nicht mehr gefunden. sicher war Sie verstorben. So haben wir in unserem Hotel guten Pescado ( Fisch ) zum Abend gegessen. Dazu gab es Cerveza und Tequilla. Von Aramberri aus ging es in Richtung Mex 57. An unserem alten Standort auf dem Gipsfelsen haben wir im flachen Gelände nur wenige Rapicatus beguinii gefunden. Es war alles abgesammelt und auf den Gipsbergen waren gar keine vorhanden. Auf der Straße weiter ging es in der letzten Kurve ins Gelände. Dort standen Echinocactus horizonthalonius. Im Dunkeln kamen wir  in San Rafael an. Gleich am Eingang des Ortes fanden wir ein Restaurant wo wir  Höhlen in Garcia gutes Essen bekamen und auch etwas zu trinken. Der Tag war sehr heiss und die Flüssigkeit zerrann schon auf der Zunge. Anschliessend fuhren wir zurück in unser Hotel in San Rafael und begaben uns zu Ruhe. Am  nächste Tag ging es auf der Mex. 57 weiter über Monterrey nach Garcia. Dort besuchten wir die  größten Höhlen von Mexico. Vor den Ort Garcia fanden wir schöne blühende Echinocereus enneacanthus. Anschließend ging es weiter in den Canon de Huasteca, dort fanden wir Echinocereus fitchii ssp. armatus in Blüte, Echinocereus viereckii ssp. huastecensis, Agave victoria-reginae. Übernachtet haben wir im Motel Plaza vor Saltillo. Zum Abendessen fuhren  wirAgave victoria - reginaer in die Stadt in ein kleines Restaurant, dort haben wir Fisch gegessen, er war sehr gut. Von Huachichil ging es auf der Mex.54 Richtung Saltillo. Bei km 232, 233 auf den flachen Hügeln fanden wir Echinocereus reichenbachii, EchinocactusEchinocereus reichenbachii  horizontalonius, Rapicactus beguinii, Echinocereus stramineus, Mammillaria chionocephala, Ariocarpus furfuraceus (Kammform). Nach General Cepeda auf den Hügel links Echinocereus enneacanthus, Thelocactus bicolor, Echinocereus stramineus, Astrophytum niveum. Weiter ging  es zur Mex 40 Richtung Hipolito. An der Gasstation links im flachen Gelände haben wir gefunden Echinocactus horizontalonius, Echinocereus primolanatus. Übernachtet haben wir in Parras im Hotel Cima. Am Abend gingen  wir Pizza essen und Cerweza trinken, es  war die beste in ganz Mexiko. Am nächsten Tag fuhren wir  sehr früh in die Paila, wo wir Ariocarpus kotschoubyanus. Echinocereus strammineus, Echinocereus enneacanthus, Echinocereus pectinatus, Mammillaria lasiacantha (mini) Ariocarpus fissuratus fanden, leider viele Pflanzen vertrocknet. Aber einige Echinocactus platyacanthusPflanzen von Echinocactus horizonthalonius, Thelocactus nidulans (extreme Bedornung), Hamatocactus hamatocanthus., Leuchtenbergia principis, Astrophytum niveum, Glandulicactus. uncinatus und Echinocactus platyacanthus waren noch vorhanden. Die Paila gab uns weitere Rätsel auf was Rapicactus pailanus und Echinocereus delaetii und Echinocereus freudenbergeri angeht. Wo sind die höchsten Berge? Nur dort wachsen sie . Wir fahren gemütlich nach sehr warmer Nacht am nächsten Tag zu Oxxo Cappuccino trinken. Dann ging  es über Gomez Palacio , Jimenez , nach  Hidalgo de Parral. Wir fanden unterweges Echinocereus enneacanthus, Echinocereus stramineus, Coryphantha spec., Lepidocoyphantha runyonii, Echinocereus pectinatus sowie Escobaria spec. und Thelocactus heterochromus. Wir übernachteten im alten Nussbaum – Hotel in Hidalgo de Parral. Am nächsten Morgen  Frühstück bei Oxxo und danach ging es durch Valle de Olivos  über Rosario , Cabanas bis  Valle de Zaragozza. Wenig Pflanzen in Valle de Olivos. Von Valle Zaragoza nach El Tigre haben wir viele Pflanzen gesehen. Thelocactus bicolour in Blüte, Thelocactus heterochromus, Echinocactus horizonthalonius., Echinocereus pectinatus mit Blüten. Mammilaria spec., Echinocereus enneacanthus mit Blüten ganz toll. Am See (El Tigre) in einem Restaurante haben wir herrlichen Fisch gegessen .Alte Silberstadt Tasco Abends nördlich von Chihuahua suchten wir in der City ein Motel mit Restaurant auf, um etwas zu essen . Danach begaben wir uns zur Ruhe. Wir fuhren früh von der nördlichen Peripherie von Chihuahua los um unterwegens Kaffee zu trinken und kühle Getränke für die Hitze einzukaufen und weiter nach Cumbres de Majallca zu fahren, dort leuchteten uns Blüten und Knospen von Echinocereus pectinatus, Echinocereus palmerii und Echinocereus polyacanthus, hoch oben in den Felswänden entgegen. Auf der Microonda Terezzas haben wir nur einige wenige Pflanzen endeckt. Dafür worden wir am späten Nachmittag nördlich von Flores Magon bei Buines Aeires mit herrlichen Blüten von Echinocereus dasyacanthus ssp. rectispinus überrascht. Echinocereus rigidissimus Gruppen bis zu 10 Köpfen, jedoch auch einzelne mit geöffneten Blüten. Am Abend quartierten wir uns im  Hotel Del Camino ein es gab gutes Essen und Cerveza .Dort trafen wir wieder die deutschen Kakteenfreunde , denen wir schon mal unterwegens begegnet waren. Am Abend setzten wir uns alle zusammen und erzählten von Highlights des Tages. Am anderen Morgen ging es Richtung El Vergel und von dort in die Wüste. Nach ca. 24 km blieben wir im Sand stecken und bekamen unser Auto nicht wieder flott. Also zurück 24 km per Fuss, wir liefen an 2 Zysternen vorbei und erfrischten uns. Bei brütender Hitze marschierten wir bis zur Mex 45. 4 km vor der Straße kam uns ein Auto entgegen, es war ein Rancher der uns half . Wir fuhren bis zu unserem Auto zurück . Der Rancher schleppte uns ab bis zur Straße und dann ging es nach Samala Yucca ,dort angekommen suchten wir eine Bleibe für die Nacht. Im Hotel Parador ,verbrachten wir die Nacht. Am anderen Morgen nach dem aufstehen  ging es nach Juarez. Übernachtet haben wir  im Hotel Monte Carlo. Unser Auto haben wir in Juarez abgegeben. Wir hatten  noch 3 Tage zeit bis unsere Maschine von Mexiko City abhob  und uns nach Deutschland brachte. Nach einer Beratung, wir hatten ja noch 1500 Km bis Mexiko City vor uns , entschlossen wir uns mit den Omnibus de Mexiko  der relativ billig und vollklimatisiert war , nach Mexiko City bringen zu lassen. Fahrzeit mit einigen Stopps 26 Stunden. Wir kamen nach der lange Busfahrt gut im Hotel Antillas an. Nachdem wir unsere Zimmer gebucht hatten gingen wir zum Zocalo und in die Kathedrale. Am Nachmittag wollten wir noch zum Andenken Markt . Am Abend waren wir in Sandborn (Haus der Kacheln ) essen. Das Essen war sehr gut und alleDie schwimmenden Gärten in Xochimilco waren zufrieden. Am nächsten Morgen nahmen wir ein gutes Frühstück bei Oxxo ein. Dann machten wir uns auf dem Weg zur Metro und fuhren nach Xochimilco zu den schwimmenden Gärten. Wir nahmen uns ein Boot und fuhren für 1 Stunde durch die schönen Kanäle. Anschließend waren wir noch im Mercado (Kaufmarkt ) und der Tag ging langsam zu Ende. Den nächsten Tag nahmen wir uns ein Taxi und mit einem Affenzahn ging es zum südlichen Busbahnhof. Dort holten wir uns ein Ticket für den Bus nach der Alten Silberstadt  Tasco. Es war eine 3 stündige Fahrt und sehr gemütlich. In Tasco angekommen spazierten wir durch die schmalen Gassen und besuchten die vielen Schmuckgeschäfte. Hier wurde Silber abgebaut und verarbeitet, unseren Juwelier vom letzten mal fanden wir aber nicht mehr. Der Tag des Heimfluges war gekommen, wir nahmen uns ein Taxi zum Flughafen. Mit erhöhter Geschwindigkeit ging es durch die Stadt. Am Flughafen angekommen, stand schon eine große Schlange, wir checkten ein es ging alles glatt. Nach 10 Stunden Flug kamen wir gut in Madrid an. Dort stiegen wir um und am Vormittag landeten  wir in Berlin. Fazit, es war eine schöne Reise und wir haben  viele blühende Pflanzen gesehen  und die Kultur kam auch nicht zu kurz.